Für den einfachen Anwender ist die Kenntnis der Symbol-Kennziffern und die systematische Ordnung des Systems nicht von Bedeutung. Der GebärdenSchrift-Schreiber muss lediglich wissen, welche Symbole es gibt und wo er sie auf der Tastatur des SignWriter Programms findet. Außerdem ist es nach einiger Übung einfach, mit Hilfe des Computerprogramms Signwriter 4.4 die gewünschte Ausrichtung der gewählten Handform (Füllung, Spiegelung, Rotation) zu erreichen.

Diese auf den vorangestellten Seiten erläuterten Grundlagenarbeiten dienen einem höheren Ziel :

Die Analyse eines geschriebenen GebärdenSchrift-Zeichens soll zu einer eindeutigen Zuordnung dieser Symbolanordnung zum entsprechenden lautsprachlichen Äquivalent führen.

Hier sind verschiedene Suchkriterien möglich:

Die Eingabe des Lautsprachbegriffs führt zum gesuchten GebärdenSchrift-Zeichen in der entsprechenden Gebärdensprache (ASL, DGS, ...).

Auch ein internationaler Gebärdenvergleich soll dann problemlos möglich werden. Wenn es mich also interessiert, wie in Nicaragua, Japan oder Norwegen der Begriff "Vater" gebärdet wird, kann man diese Information dank dieser Vorarbeiten zukünftig schnell erhalten!

Ich bin sehr gespannt und freue mich schon auf die Möglichkeit, mit einem Suchbefehl gleichzeitig die Gebärden in verschiedenen Gebärdensprachen der Welt miteinander vergleichen zu können.

Vergleich von zwei Gebärdensprachdatenbanken auf der Basis der GebärdenSchriftzeichen

 

 

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen ;-)

und bedanke mich für Ihr Interesse.